Moxa, Schröpfen, GuaSha

Beim Moxa wird getrockneter Beifuss entweder in kleinen Zylindern oder als Stab angezündet und damit wird die Haut erwärmt. Moxa wird auf spezifischen Punkten bzw. Körperregionen angewandt, um Wärme in diese Regionen zu geben. So kann die Wärme von den Leitbahnen in den Körper hinein transportiert werden und die heilende Wirkung des Beifuss unterstützen den Körper zusätzlich.
Diese Methode wird verwendet, um einem Menschen Energie und Wärme zuzuführen. Es kann also gerade bei Energie-Mangel sehr hilfreich sein.

Schröpfen wird mit Glaskugeln ausgeführt. Indem man eine Flamme kurz ins Innere der Kugel hält und dann die Kugel auf die Haut setzt, bildet sich durch den Temperaturunterschied in der Kugel ein Unterdruck, der die Haut ansaugt. Bewegt man die Kugeln nun über die Haut, wird meist ein angenehmes Massage-Gefühl empfunden.
Diese Methode eignet sich dafür, Faszien zu lösen, Muskeln zu entspannen, Gifte aus zu leiten und Stress abzubauen.

GuaSha wird mit einem Schaber ausgeführt. Es dient dazu, Muskeln zu entspannen, Faszien zu lösen, Gifte und überschüssige Energie aus zu leiten. Im Gegensatz zum Schröpfen ist es etwas weniger sanft und kann schneller gehen.